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ID #1013

Verlauf und das Leben nach der Sucht

Es wurde belegt, dass nur etwa 20- 42 Prozent der Drogenabhängigen, von harten Drogen, den völligen Verzicht in ihrem ganzen Leben schaffen. Etwa ein Drittel der Betroffenen werden von der Abhängigkeit der „harten Drogen“ geheilt und bei einem Drittel tritt wenigstens eine Besserung ein. Nur wenige Konsumenten schaffen einen kompletten Selbstentzug. Dies trifft auch auf die Alkohol- und medikamentenabhängigen Menschen zu. Das Problem einer Abhängigkeit ist der Teufelskreis, in dem man gefangen ist. Der Betroffene fühlt sich schlecht, ist gerade in einer unangenehmen Situation oder auch aus Freude oder Langeweile konsumiert er eine Droge, Medikamente, Alkohol usw.

Auch bei den stoffunabhängigen Verhaltensweisen gilt das selbe Prinzip. Lässt die Wirkung der Substanz jedoch nach, bemerkt der Betroffene, dass sich doch nichts an seiner Situation geändert hat. Da das Leben mit der Droge einfacher schien, greift der Konsument nun erneut zu der Substanz. Dies wiederholt sich solange, bis der Betroffene sich über seine verzwickte Lage klar wird.

Das Leben nach einer Abhängigkeit ist nicht gerade einfach. Bereits nach einem weiteren Konsum der Substanz kann die Abhängigkeit wieder ein Teil des Lebens sein. Wäre da nicht die Menschheit, die nichts von der früheren Abhängigkeit weiß und dem Betroffenen die Substanz immer und immer wieder anbietet…

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Letzte Änderung des Artikels: 2011-03-22 00:01
Autor: admin
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