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Medikamentensucht - Stimulanzien
Definition & Allgemeines
Stimulanzien, auch Aufputschmittel genannt, sind Substanzen, die auf den Körper eine anregende Wirkung haben. Laut der WHO ( Weltgesundheitsbehörde ) wird die Aktivität der Nerven erhöht, verbessert und beschleunigt. Liegt nun eine Abhängigkeit vor, verspürt der Betroffene ein dauerndes Verlangen solche Substanz einzunehmen. Die begehrtesten Stimulanzien sind u.a.:
Da viele Stimulanzien eine appetithemmenden Wirkung haben und waren sie früher in vielen Appetitzüglern bzw. Schlankheitsmittel vorhanden. Dies verleitete natürlich die Anwender zu einer dauerhaften Einnahme dieser Mittelchen und gelangte somit in eine ungewollte Abhängigkeit. Heutzutage ist dies verboten. Auch in der Medizin werden die Stimulanzien als Therapie verwendet. Zum Beispiel werden in der Lungenheilkunde zur Therapie von Asthma bronchiale, Schlafapnoe oder chronisch obstruktive Lungenerkrankung ( COPD ) die Stimulanzien vom Xanthintyp, hauptsächlich das Theophyllin, benutzt. Bei einem regelmäßigen Konsum der Stimulanzien kann es zu einer Abhängigkeit kommen.
Ursachen
Das Koffein, das aus der Kaffeebohne gewonnen wird, ist eines der am häufigsten verwendeten Aufputschmittel. Viele Menschen trinken deswegen jeden Morgen mindestens eine Tasse Kaffee um wach zu werden bzw. zu bleiben. Aber das Koffein ist nicht nur im Kaffee vorhanden, sondern auch in Cola, Energy- Drinks, Kakao, Tee, Guarana, in immer mehr Körperpflegeprodukten und auch in der Apotheke als Tabletten zu bekommen. Auch ist das Koffein oft ein Bestandteil mancher Erkältungs- und Schmerzmittel. Es verstärkt den schmerzstillenden Effekt und beschleunigt den Wirkungseintritt der Hauptbestandteile. Während einer Koffeinzufuhr in unserem Körper wird ein biochemischer Prozess in Gang gesetzt. Das Koffein hemmt die Enzyme in unserem Organismus, die Phosphodiesterasen, die eigentlich dafür verantwortlich ist, dass ein anderer Stoff abgebaut wird ( cyclischen zu acyclischen AMP ). Aufgrund dessen steigt die cyclische AMP- Konzentration in den Zellen. Somit hält die Adrenalinwirkung länger an.
Symptome & Folgeschäden
Die Stimulanzien wirken:
Besteht eine Abhängigkeit von Stimulanzien, ist es möglich an eine Überdosierung des Stoffes zu gelangen. Eine Überdosierung von Stimulanzien kann zu folgenden Symptomen kommen:
Setzt man die Schlaf- & Beruhigungsmittel ab oder lässt die Wirkung bei einer Abhängigkeit nach, so entstehen mehr oder weniger starke körperliche Entzugserscheinungen:
Konsumiert man regelmäßig Koffein, ganz egal ob dies als Getränk oder als Zusatzstoff in Medikamente geschieht, so gewöhnt sich der Körper daran und er wird zunehmend unempfindlich dagegen gemacht. Man kann jedoch eine Gewöhnung an Koffein erkennen: Sobald kein Koffein mehr eingenommen wird, tritt ein Entzugskopfschmerzen auf, der einige Tage bestehen bleibt.
Diagnose
Die Diagnose „Medikamentenabhängigkeit“ ist für den Arzt sehr schwer festzustellen und zu diagnostizieren. Bekanntlich verheimlicht der Betroffene seine Abhängigkeit und verhält sich eher unauffällig. Trotz allem gibt es einige typische Hinweise, die auf eine Medikamentenabhängigkeit hindeuten lassen:
Stimulanzien, auch Aufputschmittel genannt, sind Substanzen, die auf den Körper eine anregende Wirkung haben. Laut der WHO ( Weltgesundheitsbehörde ) wird die Aktivität der Nerven erhöht, verbessert und beschleunigt. Liegt nun eine Abhängigkeit vor, verspürt der Betroffene ein dauerndes Verlangen solche Substanz einzunehmen. Die begehrtesten Stimulanzien sind u.a.:
- Xanthine ( z. B. Koffein oder Theobromin )
- Nikotin
- Amphetamine
- Ephedrin
- Mesocarb
- Illegale Stimulanzien ( z.B. Kokain, Speed, Ecstasy )
Da viele Stimulanzien eine appetithemmenden Wirkung haben und waren sie früher in vielen Appetitzüglern bzw. Schlankheitsmittel vorhanden. Dies verleitete natürlich die Anwender zu einer dauerhaften Einnahme dieser Mittelchen und gelangte somit in eine ungewollte Abhängigkeit. Heutzutage ist dies verboten. Auch in der Medizin werden die Stimulanzien als Therapie verwendet. Zum Beispiel werden in der Lungenheilkunde zur Therapie von Asthma bronchiale, Schlafapnoe oder chronisch obstruktive Lungenerkrankung ( COPD ) die Stimulanzien vom Xanthintyp, hauptsächlich das Theophyllin, benutzt. Bei einem regelmäßigen Konsum der Stimulanzien kann es zu einer Abhängigkeit kommen.
Ursachen
Das Koffein, das aus der Kaffeebohne gewonnen wird, ist eines der am häufigsten verwendeten Aufputschmittel. Viele Menschen trinken deswegen jeden Morgen mindestens eine Tasse Kaffee um wach zu werden bzw. zu bleiben. Aber das Koffein ist nicht nur im Kaffee vorhanden, sondern auch in Cola, Energy- Drinks, Kakao, Tee, Guarana, in immer mehr Körperpflegeprodukten und auch in der Apotheke als Tabletten zu bekommen. Auch ist das Koffein oft ein Bestandteil mancher Erkältungs- und Schmerzmittel. Es verstärkt den schmerzstillenden Effekt und beschleunigt den Wirkungseintritt der Hauptbestandteile. Während einer Koffeinzufuhr in unserem Körper wird ein biochemischer Prozess in Gang gesetzt. Das Koffein hemmt die Enzyme in unserem Organismus, die Phosphodiesterasen, die eigentlich dafür verantwortlich ist, dass ein anderer Stoff abgebaut wird ( cyclischen zu acyclischen AMP ). Aufgrund dessen steigt die cyclische AMP- Konzentration in den Zellen. Somit hält die Adrenalinwirkung länger an.
Symptome & Folgeschäden
Die Stimulanzien wirken:
- Anregend
- Hemmen den Appetit
- Unterdrücken die Müdigkeit
- Lassen den Rededrang steigern
Besteht eine Abhängigkeit von Stimulanzien, ist es möglich an eine Überdosierung des Stoffes zu gelangen. Eine Überdosierung von Stimulanzien kann zu folgenden Symptomen kommen:
- Herzrasen
- Bluthochdruck
- Schweißausbrüche
- Übelkeit und Erbrechen
- Pupillenerweiterung
- Aggressivität
- Schlaflosigkeit
- Erregtheit
- Selbstüberschätzung
- Psychosen ( bei Amphetaminderivaten und Kokain )
Setzt man die Schlaf- & Beruhigungsmittel ab oder lässt die Wirkung bei einer Abhängigkeit nach, so entstehen mehr oder weniger starke körperliche Entzugserscheinungen:
- Kopfschmerzen
- Schwitzen
- Frieren, Schüttelfrost
- Zittern
- Schwindel
- Abgeschlagenheit, Schlappheit, Erschöpfungszustände
- Unruhe
- Schmerzempfinden, am ganzen Körper möglich
- Herzrasen
- Schlafstörungen
- Muskelkrämpfe
- Magen- Darm- Beschwerden
- Epileptische Anfälle
- Hautveränderungen, Schwäche oder neurologische Symptome aufgrund einer Mangelernährung
Konsumiert man regelmäßig Koffein, ganz egal ob dies als Getränk oder als Zusatzstoff in Medikamente geschieht, so gewöhnt sich der Körper daran und er wird zunehmend unempfindlich dagegen gemacht. Man kann jedoch eine Gewöhnung an Koffein erkennen: Sobald kein Koffein mehr eingenommen wird, tritt ein Entzugskopfschmerzen auf, der einige Tage bestehen bleibt.
Diagnose
Die Diagnose „Medikamentenabhängigkeit“ ist für den Arzt sehr schwer festzustellen und zu diagnostizieren. Bekanntlich verheimlicht der Betroffene seine Abhängigkeit und verhält sich eher unauffällig. Trotz allem gibt es einige typische Hinweise, die auf eine Medikamentenabhängigkeit hindeuten lassen:
- Heimlichkeit: Der Betroffene lässt sich oft die Medikamente von vielen unterschiedlichen Ärzten verschreiben, um nicht auffällig zu werden. Auch eine Beschaffung der Arzneimittel auf illegalem Wege zieht der Betroffene in Betracht um sein Verlangen zu beruhigen.
- Dosissteigerung: Der Betroffene konsumiert die Arzneimittel länger oder in größeren Mengen als der Arzt eigentlich verordnet hatte
- Indikationserweiterung: Der Betroffene verwendet die Stimulanzien auch für andere Beschwerden oder in schwierigen Situationen
- Fixierung: Ein Leben ist zurzeit für den Betroffenen nicht mehr ohne Aufputschmittel denkbar. Es dreht sich alles nur noch um die Einnahme. Selbst eine Reduktion oder sogar eine Beendigung der Einnahme ist nicht mehr möglich
Therapie
Das A und O für eine erfolgreiche Therapie ist die Mitarbeit und Motivation des Betroffenen. Die einzige Möglichkeit eine Stimulanzien- Abhängigkeit zu therapieren ist ein Entzug bzw. eine Entwöhnung. Diese erfolgt in der Regel in einer Klinik unter ärztlicher Beobachtung. Die Vorgehensweise können Sie dem Punkt Allgemeines → Therapie entnehmen.
Prognose
Es gilt immer: Je früher man eine Medikamentenabhängigkeit erkennt und behandelt, desto besser ist auch die Prognose. Sind die Arzneimittel bereits etliche Jahre eingenommen worden, so ist es wahrscheinlich, dass schon Organschäden vorhanden sind.
Weitere Informationen zum Thema "Arzneimittel" finden Sie unter: www.arzneimittel.com
Tags: Aufputschmittel, Medikamente, Tabletten
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- Impressum
Letzte Änderung des Artikels: 2011-02-16 01:01
Autor: admin
Revision: 1.9
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