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- Impressum (2011-09-30 14:11)
- „harte Drogen“ – Sucht (2011-03-22 00:36)
- Symptome der Abhängigkeit (2011-03-22 00:34)
- Anzeichen für Abhängigkeit (2011-03-22 00:33)
- Wovon kann man süchtig werden? (2011-03-22 00:06)
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Sucht & Abhängigkeit News 
Willkommen bei Sucht.at! 
Sucht.at liefert viele Antworten zum Thema Sucht & Abhängigkeit:
- Was ist Sucht?
- Wovon kann man süchtig werden?
- Kann jeder Mensch süchtig/abhängig werden?
- Was können Eltern, Verwandte und Freunde tun?
- Was ist der Unterschied zwischen Abhängigkeit und Sucht?
Desweiteren haben Sie auch die Möglichkeit Fragen zu stellen.
Medikamentöse Unterstützung beim Alkoholentzug 
Alkohol ist eine Volksdroge. Legal und in jedem Supermarkt zu erwerben finden auch junge Menschen schnell Zugang zum billigen Rausch. Die Therapie von Alkoholismus ist schwierig und kostet dem Gesundheitssystem jährlich Unsummen. Neben psychologischer Unterstützung versprechen bestimmte Medikamente Hilfe bei der Behandlung von Alkoholismus. Sie unterdrücken das Verlangen nach Alkohol, das so genannte Craving. Die Linderung des Suchtdrucks spielt eine wesentliche Rolle bei der Behandlung der Alkoholsucht. Denn erst, wenn der Drang nach Alkohol reduziert und so der Alkoholkonsum vermindert oder sogar ganz verhindert wird, kann die Genesung des Körpers und der gesamten Persönlichkeit beginnen. Acamprosat hemmt den Transmitter Glutamat und kann so Rückfälle vor allem in der frühen Abstinenz verhindern. Naltroxen hingegen wirkt im Belohnungssystem, dem Dopaminsystem. Alkohol führt dort zur Freisetzung von Endorphinen, die ein Glücksgefühl auslösen. Naltroxen unterbindet diesen Effekt. So wird Alkohol uninteressant und das Craving nimmt ab. Disulfiram hingegen ist kein Anticravingmittel, sondern sorgt dafür, dass Alkoholkonsum zu Übelkeit und Kreislaufstörungen führt. Es wird nur in seltenen Fällen und unter strenger klinischer Kontrolle eingesetzt.
Für große fachmedizinische und presseseitige Aufmerksamkeit sorgte im Jahr 2009 Baclofen und in diesem Zusammenhang das Buch „Das Ende meiner Sucht“ von Dr. Oliver Ameisen, der mit diesem Medikament seine eigene Alkoholsucht therapierte. Baclofen wirkt aktivierend auf den GABAB-Rezeptor und hat zudem einen angstlösenden Effekt. Es wird normalerweise als muskelentspannendes Medikament bei Krämpfen verordnet. Bei der Einnahme kann es zu unangenehmen Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit und Schwindelanfällen kommen. Die Tabletten selbst verursachen aber keine Abhängigkeit. Zur Wirksamkeit von Baclofen bei Alkoholismus wurden wissenschaftliche Studien mit vielversprechenden Ergebnissen veröffentlicht. Feldstudien bestätigten den positiven Effekt des Medikaments.
Süchte & Abhängigkeit 
Wenn von einer Sucht gesprochen wird dann hat ein jeder bestimmte Dinge wie Drogen im Sinn, aber der Bereich Sucht umfasst sehr viel mehr als nur die Drogen allein.
Die am häufigsten anzutreffende Sucht ist die nach Nikotin, rund ein Viertel der Erwachsenen sind Raucher. Und nicht erst seit dem Rauchverbot versuchen viele sich das Rauchen abzugewöhnen, aber die süchtig machenden Substanzen in den Zigaretten sind sehr stark und ohne Hilfe kommt kaum ein Raucher von seinem Laster los.
Eine weitere verbreitete Sucht ist die nach Alkohol, dies ist eine Droge die überall leicht erhältlich ist und deren Genuss in der Bevölkerung weitgehend toleriert wird. Viele sind sich überhaupt nicht bewusst wie schnell eine Abhängigkeit entsteht und wie dramatisch die Folgen sein können.
Es gibt aber auch sehr viele andere Dinge die eine Sucht auslösen können, wie etwa das Glücksspiel oder die Sucht nach Sport oder dem Kauf scheinbar nutzloser Gegenstände. Bei dieser Art von Sucht wird von einer Verhaltenssucht gesprochen. Anders als bei den Drogen, Alkohol, Rauschgift oder Nikotin tritt keine körperliche Abhängigkeit ein sondern eine seelische, die aber nicht minder tragisch enden kann. Denn der Süchtige ruiniert sich dabei nicht selten finanziell oder körperlich und seelisch.
In den wenigsten Fällen kann sich jemand der davon betroffen ist allein daraus befreien, die Hilfe der Umwelt ist fast immer nötig. Egal ob in Form einer Selbsthilfegruppe oder mit Hilfe eines Arztes oder Psychologen, wer in so eine Lage gerät, sollte sich an jemanden wenden der den Ausstieg aus der Sucht helfend begleiten kann.
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